Liebe Lippertsgrüner,
ich freue mich auf die gemeinsamen Abende mit der Gemeinde. Und ich bedanke mich für die Einladung zum besonderen Kirchweih-Jubiläums-Jahr 2026.
Wir leben in spannenden und herausfordernden Zeiten. Ja, diese Zeiten gab es schon immer. Aber wir werden das Gefühl nicht mehr los, dass diese Weltzeit gespickt ist mit immer kürzer aufeinanderfolgenden Veränderungen und immer größer werdenden Herausforderungen, die zum Teil große Sorgen und Zukunftsängste hervorbringen. Und da denke ich mir: „Was für eine Freude und was für ein Vorrecht, dass wir uns gegenseitig ermutigen dürfen in unserem Glauben an Jesus Christus, der der Grund unseres Lebens und unseres Glaubens ist!“ Der auferstandene Christus sitzt im Regiment und er lässt uns Hoffnungsträger sowie Lichtträger sein in einer diffusen Welt. Die Auferstehungshoffnung und Freude soll uns neu ermutigen, Worte der Wahrheit und des Lebens in diese Weltzeit hinein zu sprechen.
Das ist mein Wunsch für die gemeinsamen Abende im Oktober: Es sollen Abende sein, die die Größe, die Güte und die lebensspendende Kraft unseres Herrn Jesus Christus im Zentrum haben.
Martin Luthers Gedanken über Gotteserkenntnis ermutigen mich und spornen mich an, der Gemeinde Jesu ein Ermutiger zu sein, alleine auf Christus und seine Wahrheit zu vertrauen (Martin Luther: Brief an Spalatin vom 12.02.1519, WA Br I, Nr. 145, 326ff):
„Es ist gottlos, an einen andern zu glauben außer den einen wahren Gott; und der Vater, der wahrer Gott ist, der will, dass man glaube an den Sohn: Was will er anders, als dass man glaube an den wahren Gott? Denn er will seine Ehre keinem andern geben, aber seine Ehre ist, dass man an ihn glaube. Denn keine Kreatur ist genug, dass sie den, der an sie glaubt, erhalten oder ihm nützen möge (...) Der Glaube an den Sohn könnte uns nicht ewiges Leben gewähren, wenn er selbst nicht ewiger und wahrer Gott wäre.“
Mit herzlichen Segensgrüßen und in Vorfreude,
Heinz Spindler
Heinz Spindler, aufgewachsen in Konradsreuth, in Geroldsgrün (in Dürrenwaid verheiratet) zum lebendigen Jesus Glauben gefunden. Er ist seit 40 Jahren verheiratet mit Ute, zur Familie gehören drei Kinder und neun Enkelkinder.
Nach der Bibelschule war er Prediger beim Württembergischen Christusbund und im Anschluss daran Mitarbeiter am Christlichen Jugendzentrum Bodenseehof. Danach waren Heinz und Ute mit „Hilfe für Brüder International e.V.“ in Serbien im Einsatz. Heinz und Ute waren in Projekten des „Seehaus e.V.“ sowie am Fackelträgerzentrum in Schladming involviert.
Jetzt leben Heinz und Ute in der Fränkischen Schweiz, Heinz arbeitet in einer mittelständischen Firma als Personalentwickler. Gleichzeitig haben beide weiterhin viel Freiheit um verschiedenste missionarische Dienste zu übernehmen.
Auf dem Granitstein am Fuß des Friedhofskreuzes in Lippertsgrün sind die Worte Jesu zu lesen: „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ (Johannes 11, 25). Die Hoffnung von Ostern gehört auf den Friedhof, weil der Tod nicht das letzte Wort hat. Hier am großen Messingkreuz mit der blauen Glaskugel im Schnittpunkt der Kreuzesarme trifft sich die Gemeinde am Ostersonntag vor dem Gottesdienst, um den Auferstehungsmorgen zu feiern. Denn wenn das Tageslicht durch die Kreuzesmitte leuchtet, dann unterstreicht das gläserne blaue Rund als Sinnbild für Treue und Ewigkeit die Hoffnung des christlichen Glaubens.
